h1

unfreiheit

31. August 2009

ok, also der angestellte arbeitsalltag in dem kleinen laden nervt noch mehr.

mit den dogmatischen hardlinern kann ich inzwischen umgehen, und da ich begegnungen (geschweige denn zusammenarbeit) mit dem alkoholiker meide geht das auch ganz gut aneinander vorbei. sorgen macht mir der aufstrebende profilneurotiker, der jeden (geklauten) furz als eigenen grossen wurf präsentiert. und die dekolltéträgerin, die offensichtlich völlig ohne übertragsleistung durchs leben kommt, und auch noch die ganze zeit „das kann ich mir jetzt so nicht richtig vorstellen“ sagt ist schwer zu ertragen.
das mit der verweigerung der übertragsleistung gilt übrigens auch für den obersten boss (wahrscheinlich hat sie’s von ihm übernommen um gut darzustehen?), der sich weder in andere menschen noch in dinge oder situationen reindenken kann (oder will?).
das sind doch studierte menschen, da sollte man doch erwarten können… NEIN, kann man eben nicht.

ich hol jetzt nicht aus und schliesse eine mächtige rundumkapitalismuskritik an, aber anfangs war ich schon überrascht, wie man in einem so kleinen kulturbetrieb gegeneinanderarbeitet um sich selbst in den vordergrund zu stellen (inzwischen bin ich lang genung dabei und weiss, das es normal zu sein scheint) -faden verloren-
auf jeden fall halte ich diese verhaltenweise für eine aus dem eingetrichterten kapitalismus also reinem konkurrenzdenken entstandene. mies das.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: