Archive for the ‘und sonst?’ Category

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schulung

4. März 2010

immer auf der suche nach dem grossen drama.
die aufmerksamkeit auf nebensächlichkeiten trainieren. zusammensetzen. details neu sehen. das grosse ganze kommt nie auf verlangen, aber als summe der teile schält sich viel heraus.

Werbeanzeigen
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weite

20. Februar 2010

so ein widescreenmonitor ist echt toll, jetzt schägt mir amazon gleich 7 „artikel für sie“, „ähnliche artikel“ und „inspiriert von ihren SHOPPING TRENDS“ (…) vor.

immer noch besser als die holzmedien, die jetzt ganz links an den rand gedrängt um meine aufmerksamkeit buhlen…

gut das es den „verkleinern“knopf gibt und man sich das internetz nicht nur im vollbildmodus ansehen muss.

h1

gibts doch gar nicht…

4. Februar 2010

winterschlussverkauf

bei

karstadt

und wahrscheinlich auch noch in bielefeld?

h1

27. Januar 2010

meldungen über meinen tod sind stark übertrieben.

(mark twain)
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genau.

17. Januar 2010

eigene projekte –also ganz eigene, so ohne irgendeinen, der das verlangen oder anregen würde– sind das einzige, was mich irgendwie befriedigt. das problem ist natürlich, wie man sich ja denken kann, das mensch dafür nicht bezahlt wird. ich bin inzwischen soweit, das meine (selbstgewählte) arbeit zumindest anerkennend von vielen seiten betrachtet wird, so das ich bestärkt weiterarbeite. miete zahlen muss ich leider trotzdem.
wie sagte der kollege johannes spehr mal so treffend: „jobben zu müssen um arbeiten zu können ist ein seltsamer zustand.“

ich arbeiten gerade an einer präsentation meiner arbeit und bin verhältnismässig zufrieden damit. trotz allem.

h1

nacktscanner!

5. Januar 2010

…nicht körperscanner.
(plötzlich geächtete wörter, teil I)

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fieber

3. Januar 2010

jeder sylvesterabend erinnert mich an einen jehrzehnte vergangenen masernjahreswechsel.
ich war klein und lag mit eben jener kinderkrankheit im bett. leidend. hauptsächlich aufgrund des fiebers. das leiden an der sich nicht erfüllen werdenden kindlichen vorfreude auf das handtieren mit feuerwerkskörpern (wenn auch nur mittelbar durch den vater) wurde im verlauf der krankheit wohl weniger und schliesslich abgelöst durch orientierungslosigkeit und sicher auch schmerz, an den ich aber keine erinnerung mehr habe.
dumpf erinnere ich mich an eine überempfindlichkeit gegen licht beim öffnen der kinderzimmertür, wenn das ein oder andere elternteil besorgt nach dem kranken kind schauen wollte. und an den unangenehmen geschmack eines besserung versprechenden getränks. tee? kräutertee wahrscheinlich, den ich bis heute meide.
am abend des 31. dezembers wurden die rolläden in meinem zimmer des einfamilienbungalows etwas hochgezogen, damit ich, der ich wie alle jungen in dem alter, das raketen- und böllerspektakel so liebte, auch etwas davon sehen sollte.

erstaunlich scharfe bilder davon haben sich in meinen gedächtnis festgesetzt:
meine etwas ältere schwester, die mit je einer wunderkerze in der hand vor dem fenster stand und diese bewegte. wie bei einer langzeitbelichtung setzten sich die beiden lichtsprühenden punkte zu kreise und wellenlinien zusammen.
die eigentlich weisse, mit floralgrünen muster besprenkelte, tapete reflektierte die buntsprühenden lichteffekte der raketen und räder.

das fieber half sicher dabei mir dieses sylvester unvergesslich zu machen. sicher aber auch die tatsache, das meine mutter mir jahre später, als ich ihr von meinen erinnerungen daran berichtete, gestand, das der etwas später im neuen jahr wegen der nicht abheilenden masern konsultierte kinderarzt sie wohl recht ordentlich tadelte. man hätte ihn sehr viel früher aufsuchen müssen da das kind doch offensichtlich sehr krank sei.
gefahr intensiviert offensichtlich nicht nur die wahrnehmung, sondern auch die erinnerung.

an das vorangegangene weihnachtsfest, bei dem ich sicher auch schon krank gewesen bin, habe ich übrigens keinerlei erinnerung.